Pumpversuche

Durch 24-stündige Pumpversuche mit Vor-Ort-Messungen auf Leitfähigkeit, Sauerstoff, pH und Grundwassertemperatur sowie periodischen Grundwasserprobenahmen kann das dynamische Verhalten von Grundwasserkontaminationen besser erfasst werden. Prinzipiell können gleichzeitig über kontinuierliche Messungen des Pegelstandes und der Fördermenge Aussagen über die Durchlässigkeit des Grundwasserkörpers erhalten werden.

 

Hydraulische Pumpversuche zur Erfassung der Durchlässigkeitsverhältnisse im gegenständlichen Bereich des Grundwasserkörpers können über einen Zeitraum von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen durchgeführt werden. Wesentlich ist hier ebenfalls eine kontinuierliche Datenerfassung des Pegelstandes sowie der Fördermenge beim bepumpten Brunnen bzw. der bepumpten Sonde wie auch begleitende Pegelmessungen bei umliegenden Brunnen und Sonden. Aus den gewonnenen Daten sind Aussagen über die Durchlässigkeit, die Ergiebigkeit sowie die Reichweite des Absenktrichters bei verschiedenen Pumpleistungen möglich.

 

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