Raumluftmessungen
Im Bereich von Deponiealtlasten kann Deponiegas über Wegigkeiten im Untergrund in Gebäude und unterirdische Einbauten innerhalb und auch randlich des Deponiebereichs eindringen.
Je nach Zusammensetzung des Deponiegases kann es zu
unterschiedlichen Gefährdungen kommen:
Zur Abschätzung der Gefährdungssituation in diesem Bereichen werden daher Raumluftmessungen in Kellerräumen und Schächten vorgenommen. Es wird im Regelfall Methan, Kohlendioxid und Sauerstoff mit einem Vor-Ort-Gasmessgerät analysiert. Diese Messungen müssen mehrmals im Jahreslauf durchgeführt werden, da jahreszeitliche Schwankungen der Gasmigration nicht auszuschließen sind.
Besteht der Verdacht auf Belastungen mit toxischen Spuren-
stoffen (z.B. organische Lösungsmittel) können diese entweder vor Ort semiquantitativ mit Gasmessröhrchen gemessen werden oder auf Aktivkohleröhrchen adsorbiert werden. Die chemische Analyse erfolgt später im Labor.
In der "Arbeitswelt" besteht bereits seit mehreren Jahren die Evaluierungspflicht. Es müssen vom Arbeitgeber Schutzmaßnahmen für den Arbeitnehmer getroffen werden, zum Beispiel die Verwendung transportabler Gaswarngeräte bei der Befahrung von Kanälen und Schächten. Gefahrstoffmessungen am Arbeitsplatz sind ebenfalls wichtige betriebliche Vorsorgemaßnahmen.
Durch die GEO-data GmbH werden seit mehreren Jahren transportable, den ÖWAV-Standarts entsprechende, Gaswarngeräte zu günstigen Konditionen vertrieben und gewartet.